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Darauf sollte bei der Immobilienfinanzierung geachtet werden

Hausfinanzierung
Der Kauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen das große Ereignis in ihrem Leben.

Die gegenwärtige Niedrigzinsphase bietet vielen Menschen die Gelegenheit, Eigentum zu erwerben. Meist werden dann in einer Lebensgemeinschaft die Kreditverträge gemeinsam unterschrieben – und auch im Grundbuch stehen beide Partner. Dies ist auch gut so, sagt der Verband Wohneigentum NRW e.V.

In vielen modernen Lebensgemeinschaften werden heute Kreditverträge selbstverständlich gemeinsam unterschrieben. Und meist steht auch nicht mehr nur ein Eigentümer im Grundbuch. Dies hat auf vielen Ebenen Vorteile. So sind die Lebenspartner beispielsweise wirtschaftlich und rechtlich abgesichert, wenn es zu einer Trennung kommt.

Sicherheit für Kreditinstitute

Auch viele Geldinstitute bestehen bei der Kreditwürdigkeit der Immobilienkäufer auf den Abschluss eines gemeinsamen Vertrages. Denn so können aus Sicht der Banken im Falle eines Falles beide Unterzeichner haftbar gemacht werden.

Der Immobilienkredit ist aber nur die eine Sache, der Grundbucheintrag die andere. In der Vergangenheit war es meist so, dass im Grundbuch immer derjenige eingetragen war, der auch die Finanzierung trug. „Zum Glück hat sich dies heute überholt“, sagt Hans-Michael Schiller, 1. Vorsitzender des Verband Wohneigentum NRW e.V.

Gemeinsamer Grundbucheintrag

Für viele Paare ist es eine Selbstverständlichkeit, dass vielleicht ein Partner für einen bestimmten Zeitraum die finanzielle Last allein tragen muss, während sich der andere beispielsweise um die Familie kümmert. Trotzdem sind beide als Eigentümer im Grundbuch eingetragen.

Vorsorge für beide Partner

Solch ein gemeinsamer Eintrag dient ebenfalls der Vorsorge und dem Schutz, wenn es zu einer Trennung kommen sollte. Ein alleiniger Kreditnehmer sichert so seine Ansprüche an das Eigenheim ab. Und auch der wirtschaftlich schlechter gestellte Partner bekommt durch den Grundbucheintrag eine Chance, um den Erhalt des Hauses zu verhandeln. „Wer nicht im Grundbuch steht, ist definitiv in einer schlechteren Verhandlungsposition“, weiß Hans-Michael Schiller. Denn im Falle einer Scheidung erhält in der Regel der eingetragene Eigentümer das Haus. Sind mehrere Eigentümer eingetragen, müssen sich die Parteien zwangsläufig einigen. Allerdings kann es ohne Einigung im ungünstigsten Fall natürlich auch auf den Verkauf der Immobilie hinauslaufen.

In einer Checkliste finden Interessierte viele Tipps zum „Hauskauf“. Gerne gibt der Verband Wohneigentum NRW e.V. weitere Auskünfte zu den Themen Haus und Garten. Eine E-Mail an info@wohneigentum.nrw genügt.


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