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Tipps für Verbraucher: Strom sparen mit der richtigen Beleuchtung

 

Früher war es relativ einfach: Eine defekte Glühlampe wurde gegen eine neue ausgetauscht. Da die klassische Glühbirne den größten Teil ihrer Energie jedoch nicht als Licht, sondern als Wärme abgibt, wird sie seit 2009 sukzessiv vom Markt genommen. Seitdem hat der Verbraucher die Qual der Wahl: Energiesparlampen, LEDs oder Halogenlampen? Der Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen e.V. erklärt, worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Welche Lampe für welchen Zweck?

Überall dort, wo Räume oder große Flächen stimmungsvoll beleuchtet werden sollen, machen auch Energiesparlampen mittlerweile Sinn. Sie passen in jede normale Glühlampenfassung (E27 oder E14) und sind in unterschiedlichen Formen und Lichtfarben erhältlich. Zudem lassen sich viele von ihnen problemlos mit handelsüblichen Glühlampendimmern regeln. Der entsprechende Vermerk ist auf der Verpackung zu finden. Neuere Energiesparlampen enthalten nur noch sehr geringe Mengen an flüssigem Quecksilber, das zur Lichterzeugung benötigt wird. Dennoch sind sie nicht im Hausmüll, sondern als Sondermüll oder bei entsprechenden Sammelstellen zu entsorgen. Nachteilig an Energiesparlampen ist, dass sie eher diffuses, kontrastarmes Licht liefern und ihre vollständige Energieleistung nach dem Einschalten oft nur langsam erreichen.

In Räumen, wo das Licht häufig ein- und ausgeschaltet wird – wie in Bädern, Treppenhäusern oder Fluren – sollten Lampen eingesetzt werden, die besonders schaltfest sind und ihre vollständige Helligkeit direkt nach dem Einschalten erreichen. Dafür eignen sich Halogen- oder besser noch LED-Lampen eher als Energiesparlampen. Zwar reichen LED-Lampen in Bezug auf ihre Farbwiedergabe derzeit noch nicht an die Qualität der „alten“ Glühlampe heran, doch nach Angaben der Hersteller geht die Entwicklung hier immer weiter voran. Unschlagbarer Vorteil: LEDs verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Eine Halogenlampe spart immerhin rund 20 Prozent.

Energiesparlampen: Watt in Lumen umrechnen

Die Angaben 40, 60 oder 75 Watt sind den meisten Menschen vertraut. Bei Energiesparlampen wird jedoch die Helligkeit in Lumen (Abkürzung Im) angegeben, Watt steht für ihre Leistung. Ein Beispiel: Brauchte man früher eine 100-Watt-Glühbirne, um eine Helligkeit von 1151 Lumen zu erzeugen, kann man heute zur 20 Watt Energiesparlampe greifen.

Weitere Tipps gibt es beim Verband Wohneigentum NRW

Durch die neuen energieeffizienten Beleuchtungsmittel gibt es nach aktuellen Schätzungen des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie e.V.) ein Einsparungspotential von rund 35 Milliarden Kilowattstunden jährlich, wenn in Handel, Gewerbe, Industrie und in den Haushalten entsprechend umgerüstet würde. Dies entspricht rund 20 Millionen Tonnen weniger CO2 pro Jahr. Weitere Tipps zum Thema „Energiesparende Beleuchtung“ erhalten Interessenten beim Verband Wohneigentum NRW e.V. – info@verband-wohneigentum.info.


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