Startseite Verband-Wohneigentum
Startseite Verband-Wohneigentum
Startseite Verband-Wohneigentum
home
Suche

In der Gemeinschaft lebt es sich sicherer

Studie zur Einbruchsicherheit

In einer guten Nachbarschaft hat man weniger Angst vor Einbrechern.

31. Mai 2017 – Kürzlich stellten der Verband Wohneigentum NRW e.V. und die Firma ABUS die Ergebnisse einer gemeinsam durchgeführten Sicherheitsumfrage vor. Bei dieser Umfrage handelt es sich um eine Fortsetzung, denn bereits im vergangenen Jahr wurde die Umfrage mit den gleichen Fragen unter mehr als 1.800 Mitgliedern des Verband Wohneigentum NRW e.V. durchgeführt. Veröffentlicht wurden die damaligen Ergebnisse im „Einbruchschutz-Dossier 2016“.

Die diesjährige online-basierte Befragung ist somit praktisch eine Art Update. „Mit der aktuellen Sicherheitsumfrage wollten wir hauptsächlich feststellen, ob es bei bestimmten Themenfeldern im Vergleich zum Vorjahr signifikante Abweichungen gibt. Diese gibt es in Ansätzen in der Tat. Aber die wichtigste Erkenntnis ist: In der Gemeinschaft – sprich in einer guten Nachbarschaft – fühlen sich viele Menschen einfach sicherer“, fasst Hans-Michael Schiller, 1. Vorsitzender des Verband Wohneigentum NRW e.V., zusammen.

Hauseigentümer fühlen sich sicher

Konkret in Zahlen ausgedrückt heißt dies, neun von zehn der befragten Hauseigentümer bezeichnen ihre Wohnsituation insgesamt als sicher und haben nur wenig Angst vor Einbrüchen. Trotzdem ist statistisch betrachtet jeder zehnte Befragte in der Vergangenheit bereits selbst schon einmal Opfer eines Einbruchs- bzw. Einbruchsversuchs geworden. Und 43 Prozent der Befragten gaben an, von Einbrüchen oder Einbruchsversuchen in der unmittelbaren Nachbarschaft gehört zu haben. Diese Angaben zogen sich gleichermaßen durch alle Altersgruppen. Auch spielte es keine Rolle, ob die befragten Eigentümer in der Stadt oder eher ländlich wohnen.

Sicheres Gefühl durch gute Nachbarschaft

In NRW waren die Einbruchzahlen 2016 erstmals seit langer Zeit leicht rückläufig. Trotzdem wurden immer noch über 52.000 Delikte registriert. Die Aufklärungsquote ist mit knapp über 16 Prozent gering. „Gerade vor dem Hintergrund der deprimierenden Aufklärungsquote verschafft vielen Menschen eine gute Nachbarschaft, in der es ein Miteinander gibt, das Gefühl von Sicherheit und vielleicht sogar Geborgenheit. Für uns war dies schon immer irgendwie klar, doch jetzt wurde dieser Eindruck durch die Ergebnisse der Befragung sogar noch untermauert“, freut sich Hans-Michael Schiller.

Mechanische Sicherungen für Fenster und Türen senken das Einbruchsrisiko

Vielen befragten Eigentümern ist selbstverständlich klar, dass es hierzulande eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, Opfer eines Einbruchs oder Einbruchversuchs zu werden. Die meisten befragten Mitglieder haben daher in der Vergangenheit in die Absicherung von Türen, Fenstern und/oder Terrassentüren investiert. Mittlerweile haben fast 70 Prozent der Befragten über Bewegungsmelder aktivierte effektive Außenleuchten installiert, die nachts das Grundstück erhellen. Dies stellt eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Sicherungen an Fenster und Türen dar, die dem Täter effektiv Widerstand leisten. So verringert man das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden signifikant. Denn nichts fürchten Einbrecher mehr, als entdeckt zu werden.

Ausführliche Informationen zur Befragung und den Ergebnissen sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter: www.sicherheitsumfrage.de

Natürlich gibt der Verband Wohneigentum NRW e.V. gerne weitere Auskünfte zu allen Themen rund um die Absicherung von Haus und Garten. Schreiben Sie uns eine E-Mail: info@wohneigentum.nrw.


Seite weiter empfehlen
 «    »   Übersicht

NEWS +++++++++